RBL – Saisonabschluss in Bad Waldsee

Die Bedingungen waren hervorragend und es herrschte Sonnenbrand-Wetter. Die Stimmung zum Finale der Ruder-Bundesliga hätte kaum besser sein können.

Mit Platz sechs haben die Aktiven des Bremer Sport-Clubs und des Bremer Ruderverein von 1882 das mit Abstand beste Ergebnis der gesamten Saison errudert. Damit gelang dem Bremer RBL-Achter, wie erhofft, der Sprung in die topten der Tabelle. Als weiteres Highlight gab es den Pokal als bester Bundesliga-Neuling des Jahres 2018, da die Bremer als einzige der Mannschaften, die in diesem Jahr neu dabei waren, es unter die besten zehn der Ruder-Bundesliga geschafft haben.

Bild: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Die unmittelbare Vorbereitung für den Renntag war wie in der gesamten Saison durch Urlaub und vermehrte auch Studienaufenthalte im Ausland sowie Pflichtpraktika der Studenten geprägt und haben den Kader schrumpfen lassen. Der große Reiseaufwand im über 730 Kilometer entfernten Bad Waldsee sorgte für weiter Absagen.

Trotzdem verlief der Einstieg in den Renntag nach Maß in ein herausragendes Wochenende. Die Bremer überraschten die Konkurrenz und letztlich auch sich selbst mit Platz sechs. “ Jetzt hat alles gepasst und wir haben uns selbst belohnt. Es war perfekt!“, beschreibt es Bugmann Jens Große.

Am Ende der Saison bleibt die Frage stehen: Wie geht es weiter?

Die Ruder-Bundesliga hat wirtschaftliche Probleme. Eine kostenneutrale Liga zu gestalten gelingt kaum. Hier bleibt die Entwicklung abzuwarten. Unabhängig davon steht die Stimmung im Team Bremen auf „Weitermachen“. Die Personalplanung im eher knapp besetzten Kader soll noch im September passieren. Bleiben dann noch die Sponsoren des Team Bremen im Boot, wollen Große & Co. 2019 wieder schauen, ob es den perfekten Renntag gibt.

 

Kader 2018

Nils Hülsmeier (Kapitän), André Müller, Cedric Borchers, Stefan Giesen, Janosch Brinker, Ben Rasche, Philipp Maibaum, Lars Bohling, Felix Bargstedt (alle Bremer Sport-Club e.V., Ruderabteilung), Jens Große, Tobias Dirschauer, Henry Schultz, Anton Brandt, Sören Dannhauer, Yannick Schmols, Djamila Bojarra (Stf.), Jana Brinkmeier (Stf.) (alle Bremer Ruderverein von 1882 e.V.)

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Asmussen holt U23-EM-Bronze

Vegesackerin Luise Asmussen ist am vergangenen Wochenende bei den U23-Europameisterschaften für Deutschland an den Start gegangen.

Asmussen, die noch im Juni bei den Deutschen Meisterschaften U23 eine starke und eher unerwartete Silbermedaille im Leichtgewichts-Einer gewann, qualifizierte sich damit für die U 23 Europameisterschaft in Brest, Weißrussland.

Vorbereitet hat sich Asmussen in Berlin, wo sie studiert und in der Trainingsgruppe des Bundestrainers trainiert.

Nach einer direkten Qualifikation ins A-Finale, ruderte Asmussen dann im Finale der besten 6 Boote zur Streckenhälfte (1000m) noch auf Rang vier. Im Weiteren fiel sie sogar auf Rang fünf zurück. Aufgrund des engen Feldes, konnte Asmussen im Endspurt die Konkurrenz hinter sich lassen und so den Sprung aufs Podest für sich entscheiden.

Als verdienter Lohn: Bronze!!!

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26 Titel bei Landesmeisterschaften – starke Nachwuchsruderer

Am Samstag wurden die Landesmeisterschaften auf dem Werdersee ausgetragen.

Bei guten, sonnigen Wetter verlief die Regatta reibungslos und die Jüngsten glänzten mit vollen Meisterschaftsrennen.

Emily Duncan und Frederik Donalies (Bremer Ruder-Club Hansa) sowie Leichtgewichtsruderin Mariella Freundt (Vegesacker Ruderverein) setzten sich bei den 13jährigen im Einer durch.

Bei den 14jährigen hatten Mieke Liesenhoff (BRC Hansa), Leichtgewicht Marlicia Freundt (VRV) und David Runkler (Bremerhavener Ruderverein) den Bugball vorne.

Jonah Lohse und Vereinskameradin Olga Gohr (beide BRC Hansa) siegten im Einer der Altersklasser der U 17-Sportler.  Mika Brinkmeier (Bremer Ruderverein von 1882) dominierte bei den Leichtgewichten. Weiterhin konnte Brinkmeier mit Enno Peters (ebenfalls BRV 1882) den Leichtgewichts-Doppelzweier gewinnen.

Den Doppelzweier der U 17 in der offenen Klasse gewannen Jan Hempelmann (BRC Hansa) und Lohse sowie Luise Reusch und Dorothee Honnen (BHRV 1889) bei den Juniorinnen. Den Zweier-ohne der U17 Junioren gewannen Finn Priebe und Cedric Krause (beide BRV 1882).

Überraschend war der Sieg der U17-Sportlerin Reusch, die in der Altersklasse der U 19 den Einer für sich entscheiden konnte.

Sowohl im Doppelzweier als auch im Zweier-ohne fuhren Til Hildebrandt und Janek Hadamovsky (beide BRC Hansa) praktisch ohne Konkurrenz zum Titel. Auch im U 19 Einer der offenen Klasse wurde Hildebrandt Bremer Meister. Den Meisterschaftstitel bei den Leichtgewichten sicherte sich Lasse Tietz (BRV 1882).

Das Dou Florian Michaelis und Martin Beer (BRV 1882) gewannen überraschend den Doppelzweier der Senioren. Im Vierer-ohne waren André Müller, Nils Hülsmeier, Cedirc Borchers und U 19 Ruderer Florian Babel (alle Bremer Sport-Club) siegreich.

Borchers und Müller sicherten sich ebenfalls den Zweier-ohne und Müller krönte sein Wochenende zusätzlich im Einer. Den Frauen-Einer der offenen Gewichtsklasse gewann Jasmina Bier (VRV) und bei den leichten Frauen Neele Benjes (BRC Hansa).

Die Bremerhavenerinnen Julia Lange und Yasmin Haider gewannen im Doppelzweier und später gemeinsam mit Dorothee Honnen und Luise Reusch auch im Doppelvierer.

Regattaergebnis: BM 2018 – Ergebnis

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Bremer Meisterschaft 2018 – Samstag 01.09.2018

Am kommenden Samstag finden die Bremer Meisterschaften auf dem Werdersee statt.

Das Meldeergebnis der Bremer Meisterschaft findet Ihr hier:  BM 2018 – Programm

 

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Ruder-Bundesliga – starker Auftritt in Leipzig

Die Mannschaft des Bremer Sport-Clubs und des Bremer Rudervereins von 1882 fuhr auf Platz neun in Leipzig und somit zu dem besten Ergebnis der Saison.

Bild: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Insgesamt sprang die Mannschaft durch die Platzierung zwei Plätze in der Tabelle nach oben und so war es kein Wunder, dass der Heimweg mit strahlenden Gesichtern angetreten wurde.

Der Achter liegt aktuell auf Platz zwölf der Ruder-Bundesliga und es fehlt lediglich ein Punkt um in der Tabelle unter die ersten zehn Boote zu fahren.

Bild: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Auch das Umfeld des Leipziger Renntages stimmte neben dem sportlichen. Die Finalrennen wurden bei Dunkelheit als Nachtsprint ausgefahren, welches nach Aussage des Liga-Managers Boris Orlowski eine beeindruckende und bombastische Kulisse war.

Nachdem der Achter noch beim morgendlichen Aufwärmen unterirdisch lief, gelang im Zeitlauf ein guter Start. Knapp eine halbe Länge kam die Mannschaft um Steuerfrau Jana Brinkmeier, Yannick Schmols, Henry Schultz (BRV 1882), Cedric Borchers, Nils Hülsmeier, Stefan Giesen, Janosch Brinker, Philipp Maibaum und Müller (BSC) hinter dem Gegner aus Minden, dem schnellsten Boot der Liga, ins Ziel. Ab dem Achtelfinale zählte nur noch ein Sieg in den KO-Duellen. Es ging holprig los aber dann drehten die Bremer auf und brachten am Rest des Tages ihre Leistung auf den Punkt.

Bild: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Eine überraschende Leistung, weil die Mannschaft wegen Klausur- und Ferienzeit in den Wochen vor dem Renntag nur selten im Achter saß. Viel Krafttraining an Land und technisches Training in Vierer-Teams prägten das Training.

Das siegreiche Finale war nach Aussage der Mannschaft das beste Rudern der Saison. Technisch gut und kraftvoll, zumindest bis eine klare Führung herausgerudert war.

In vier Wochen geht es nun zum Saisonabschluss nach Bad Waldsee. Läuft es dann genauso wie in Leipzig, könnte sogar in der Abschlusstabelle noch der Sprung unter die besten zehn Mannschaften in der Ruder-Bundesliga klappen.

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Platz vier bei der JWM für Hadamovsky

Bei der U19-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice hat Janek Hadamovsky mit Rang vier das erhoffte Top-Ergebnis erreicht. In einem großen Feld musste die Nord-Ostdeutsche Mannschaft  um den Vorzeige-Sportler des Bremer Ruder-Club Hansa schon kämpfen, um überhaupt den Sprung in das Halbfinale der besten zwölf zu schaffen. Das es dann sogar bis in das große Finale ging und auf den vierten Platz, ist auch dem starken Auftritt von Hadamovsky zu verdanken.

Das Boot um Hadamovsky war schwach in die Regatta gestartet und im Vorlauf nur auf dem letzten Rang eingekommen. Dabei konnte die ersten in der WM-Vorbereitung zusammengesetzte Mannschaft mit Sportlern aus Bremen, Rostock, Halle und Potsdam wieder nicht an die Teils guten Einheiten des Trainingslagers anknüpfen. Im Hoffnungslauf lief es dann erstmals runder und da die schnellsten Boote bereits für die nächste Runde qualifiziert waren, gelang dem Vierer-mit um den Bremer Schlagmann mit einem Sieg der Einzug unter die besten zwölf Boote.

Das Halbfinale war das erwartet schwere Rennen – mit einem überraschenden Ausgang. Bei klarer Führung der USA waren die folgenden Boote kurz nach dem Start noch relativ dicht beieinander. Zur Streckenmitte zog sich das Feld aber deutlich auseinander und das deutsche Team fiel auf den fünften Platz zurück. 500 Meter vor dem Ziel startete Hadamovsky mit seinem Team dann einen sehr frühen und explosiven Endspurt. „Das war einfach nur Wahnsinn“, kommentierte Heimtrainer Tammo Meyer das Gesehene begeistert. Die Taktik des Boots ging auf und auf der Ziellinie verdrängten die Deutschen Kanada vom nötigen dritte Platz und zogen in das A-Finale der besten sechs Mannschaften ein.

Im Finale zeigte sich dann dasselbe Bild: nach einem guten Start fiel das Boot um Hadamovsky erneut zurück und konnte die Pace der Spitze nicht halten. Ebenso gelang es aber im letzten Drittel, mit einem guten Endspurt wieder an das Feld anzuschließen. Entsprechend groß war die Freude, als mit Platz vier die Erwartungen schließlich deutlich übertroffen waren.

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Hadamovsky auf dem Weg zur U 19 – Weltmeisterschaft

Vom 8. August bis 12. August finden in Racice (Tschechien) die U 19- Junioren-Weltmeisterschaften mit Bremer Beteiligung statt.

Bereits am Sonntag ist Janek Hadamovsky (Bremer Ruder-Club Hansa) mit rund 60 weiteren Athleten des Deutschen Ruderverbands nach Racice gereist.

Zuvor hatte Hadamovsky den Hauptteil der Sommerferien in Berlin-Grünau verbracht, wo er sich zusammen mit seinen Bootspartnern im Vierer mit Steuermann auf seinen Saisonhöhepunkt vorbereitet hat.

Das Trainingsrevier liegt im Südosten von Berlin. Unter anderem wurde auf der Olympia-Regattastrecke von 1936 trainiert. Jedoch ist das Trainingsgebiet auf der Dahme, besonders bei den diesjährigen hohen Temperaturen, vor allem für Freizeit – und Motorbootsportler beliebt. Aufgrund der Wellenbildung begannen die Trainingseinheiten bereits um 6:30 Uhr in den Morgenstunden um optimale Trainingsbedingungen zu haben.

Nach dem 4-wöchigen Trainingslager ist Hadamovsky gut vorbereitet und möchte auf der künstlich angelegten Regattastrecke in Racice sein Können unter Beweis stellen und in dem 13-Bootefeld versuchen nach ganz vorne zu fahren.

Am kommenden Donnerstag gegen 9:40 Uhr, wenn Hadamovsky erstmals in den Vorläufen auf die internationale Konkurrenz treffen wird, heißt es dann „Daumen drücken“!

 

 

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Drei Siege in München bei Euro Masters Regatta

Auf der olympischen Regattastrecke in München-Oberschleißheim überzeugten 27 Teilnehmer aus Bremen und Verden mit drei Siegen und mehreren Platzierungen im vorderen Bereich bei den Euro Masters Regatta.

Die Aktiven des Bremer Sport-Clubs, Bremer RC Hansa und des Bremer Rudervereins von 1882 landeten im Achter jeweils im Mittelfeld oder auf den hinteren Rängen. In den Vierern lief es deutlich erfolgreicher.

Bild: Imke Meyer

Aus Bremer Sicht war das Aufeinandertreffen im Vierer ohne der Altersklasse D (Mindestdurchschnittsalter 50) von Gerd Meyer, Weltmeister von 1987, und dem ebenfalls international erfahrenen Jörn Ehmke (beide BRV 1882), die jeweils mit anderen Mannschaften an den Start gingen, ein Highlight. Am Ende entschied Ehmke das Bremer Duell für sich und belegte Platz zweit knapp vor Meyer.

Die Doppelvierer der Altersklasse D und E sorgten für die drei Bremer Siege. Mit einem Start-Ziel-Sieg gewann Imke Meyer mit ihren Mitruderinnen aus Heidelberg, Meppen und Siegburg.

Der in diesem Jahr noch ungeschlagene Männer-Doppelvierer mit Uwe Schüssler (BRC Hansa), Holger Ilgner (BRV 1882), Uwe Hollmann (Verdener RV) und einem Kieler Ruderer konnte gleich zwei Siege errudern.

Weiterhin sicherte sich Uwe Schüssler mit einem Kieler Partner im Doppelzweier Platz zwei. Gerd und Imke Meyer konnten ebenfalls einen zweiten Platz in Renngemeinschaft mit Heidelberg in den abschließenden Mixed-Wettbewerben im Doppelvierer belegen.

 

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